Wer zum ersten Mal baut oder kauft, ist mit vielen Begriffen konfrontiert. Ein kurzes Glossar der häufigsten Baufachbegriffe.
A–F
Auflast: Last die von oben auf ein Bauteil wirkt. Baubewilligung: Behördliche Genehmigung zum Bauen. Bodenplatte: Betonplatte als Fundament (Alternative zu Streifenfundament). Dachgesims: Unterkante des Dachs an der Fassade. Estrich: Fussboden-Unterlage aus Beton/Gips. Fundamenttiefe: Tiefe des Fundaments unter der Geländeoberfläche (muss unter Frosttiefe, mind. 80 cm).
G–K
Gefälle: Neigung einer Fläche für Wasserableitung. Grenzabstand: Mindestabstand von Gebäude zur Grundstücksgrenze. Hohlraumboden: Boden mit Hohlraum darunter (Lüftung, Leitungen). Kellersohle: Betonboden des Kellers. Kniestock: Wandhöhe zwischen Erdgeschossdecke und Dachschräge.
L–P
Leerrohre: Rohre ohne Inhalt für spätere Leitungseinzug. Mauerbank: Auflager für Dachbalken. Okular: Probeöffnung zur Inspektion. Putzträger: Unterlage für Aussenputz (Armierungsgewebe).
R–Z
Ringanker: Betonband um das Gebäude für Aussteifung. Sparren: Schräge Dachbalken. Traufe: Unterer Rand des Daches. Verschalung: Holzbrettverkleidung. Windverband: Aussteifungskonstruktion gegen Windlasten.
In Bauprojekten in Häusern in Arisdorf haben Bauherren die gelernt haben, diese Begriffe zu verwenden, deutlich effektiver mit ihren Handwerkern kommuniziert — weniger Missverständnisse, bessere Ergebnisse.