Die Haustechnik entwickelt sich rasant. Was heute Standard ist, war vor 10 Jahren Luxus. Was kommt als nächstes — und was ist wirklich sinnvoll?
Wärmepumpe + PV + Batterie
Die Kombination aus Wärmepumpe, Photovoltaik und Stromspeicher ermöglicht weitgehende Energieautarkie. Der Strom, den die Anlage tagsüber produziert, lädt die Batterie, die abends und nachts die Wärmepumpe betreibt. Heute wirtschaftlich — Kosten sinken weiter.
KWL mit Wärmerückgewinnung
Kontrollierte Wohnraumlüftung ist in luftdichten Häusern Pflicht. Sie spart 70–90% der Lüftungswärme. Mit Feuchterückgewinnung (Enthalpietauscher): spart zusätzlich Energie im Sommer (keine zu trockene Luft).
Smart-Home-Integration
Einzelgeräte werden vernetzt: Heizung, Lüftung, Storen, Beleuchtung, Wallbox — alle in einem System gesteuert. Energieoptimierung: Wärmepumpe läuft dann, wenn PV genug produziert. Kühlung bei Überhitzung automatisch.
Warmwasser-Wärmepumpe
Dedizierter Wärmepumpenboiler für Warmwasser: 3–4 Mal effizienter als Elektroboiler. CHF 1'500–3'000 Investition, CHF 300–500 jährliche Einsparung. In Häusern in Bubendorf, die ihren Elektroboiler ersetzt haben, amortisiert sich das in 5–7 Jahren.
Batteriespeicher
Heimspeicher (Tesla Powerwall, Sonnen, BYD): 5–15 kWh Kapazität. CHF 8'000–18'000. Macht PV-Anlage um 30–50% nutzbarer. Noch nicht überall wirtschaftlich — Batteriepreise fallen aber weiter.