Montag bis Freitag: 8:00 - 17:00 Uhr
  • blog
Netwave Insights & Updates
Stay informed with the latest articles, tips, and updates from Netwave. Our blog covers everything from high-speed internet technologies and Wi-Fi optimization to smart home connectivity and industry trends—helping you make the most of your internet experience.
Home » Uncategorized  »  Innendämmung: Chancen und Risiken
Innendämmung: Wann sinnvoll, Dampfdiffusion, Calciumsilikatplatten und Raumverlust — Chancen und Risiken.
Innendämmung: Chancen und Risiken

Innendämmung ist oft die einzige Option wenn die Fassade nicht verändert werden darf — aber sie hat Tücken, die man kennen muss.

Wann Innendämmung?

  • Denkmalgeschützte Gebäude (Fassade darf nicht verändert werden)
  • Mietobjekte (Mieter sollen nicht belästigt werden)
  • Wenn Aussendämmung aus baulichen Gründen nicht geht (Grenzabstand)

Dampfdiffusion — das kritische Thema

Die warme Innenluft enthält Feuchtigkeit. Wenn diese Feuchtigkeit durch die Innendämmung zur kalten Aussenwand diffundiert, kondensiert sie dort. Schimmelpilz und Bauschäden sind die Folge.

Lösung: Dampfbremse auf der warmen Seite (innen) der Dämmung. Nicht Dampfsperre (komplett dicht), sondern Dampfbremse (sd-Wert 2–10 m) für etwas Feuchtigkeitspuffer. Oder: Calciumsilikatplatten — kann Feuchte aufnehmen und abgeben ohne zu schimmeln.

Calciumsilikatplatten

Kapillaraktiv: nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie zurück. Kann direkt auf die Wand geklebt werden. Kein Schimmel. Besonders für Aussenwand-Ecken geeignet. Kosten: CHF 40–80 pro m² inkl. Montage.

Raumverlust

Innendämmung frisst Wohnfläche: 6–10 cm pro Wand. Bei kleinen Räumen merklich. In Häusern in Zeglingen, wo historische Fassaden erhalten bleiben mussten, wurde Innendämmung mit Calciumsilikatplatten auf kritischen Kältebrücken-Bereichen eingesetzt — gezielt statt ganzer Wand.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert