Pergola, Sitzecke, Gartenweg — wer den Garten gestaltet, gestaltet gleichzeitig seinen Aussenlebensraum. Was sind die wichtigsten Prinzipien?
Zufahrt und Wege
Breite Wege (mind. 120 cm): bequem für zwei Personen nebeneinander. Belag: Kies (günstig, pflegeleicht, versickernd), Betonplatten (robust), Naturstein (schön, teuer). Wegbeleuchtung: Sicherheit und Atmosphäre.
Pergola
Sitzbereich im Halbschatten: Pergola aus Holz, Stahl oder Aluminium. Bepflanzt mit Wein oder Kletterrosen: natürliche Beschattung. Bewilligung: Pergola bis ca. 15 m³ oft meldepflichtig, nicht bewilligungspflichtig (BL-Gemeinden prüfen).
Sitzbereich planen
Ausrichtung: Abend (Westen) oder Mittag (Süden) je nach Nutzungsgewohnheit. Schutz vor Wind (Hecke, Holzwand). Steckdosen aussen (mind. IP44) und Aussenbeleuchtung einplanen.
Regenwasserversickerung
Versiegelte Flächen minimieren: Schotterrasen, Pflaster mit Fugen, Kiesflächen. Regenwasser soll im Garten versickern — Entlastung des Kanalisationssystems und lokales Grundwasser.
In Gärten in Häusern in Zunzgen, wo grosse Grundstücke neu gestaltet wurden, war die Zufahrt mit Schotterrasen kombiniert mit Naturstein das beliebteste Konzept — ökologisch wertvoll und pflegeleicht zugleich.
Bepflanzung Strategie
Immergrüne Grundstruktur (Eibe, Kirschlorbeer), saisonale Akzente (Stauden, Blumenzwiebeln), Efeu oder andere Bodendecker für wenig gepflegte Flächen. Weniger ist mehr — klare Struktur.