Badewannen gibt es in vielen Varianten — freistehend, eingebaut, oval, eckig, Whirlpool. Was sind die Unterschiede und wann lohnt welche Variante?
Eingebaute Badewanne
Klassisch, in Nische oder an Wand eingebaut. Einfach zugänglich, gut kombinierbar mit Dusche-über-Wanne. Günstigste Option. Material: Acryl (leicht, warm), emaillierter Stahl (schwerer, langlebiger), Gusseisen (sehr schwer, sehr langlebig).
Freistehende Badewanne
Designelement, in der Raummitte oder vor Fenster platziert. Schöner Anblick, aber: zugänglich von allen Seiten (Wasserspritzer auf dem Boden), Reinigung rundum nötig, Armatur oft freistehend (teuer), Zulauf von Boden (aufwändig).
Acryl vs. Emaille vs. Gusseisen
Acryl: Günstig, leicht, warm anzufassen, viele Formen. Kratzt. Emaillierter Stahl: günstiger als Gusseisen, langlebig, emailbeschichtet — kein Kratzen. Gusseisen: Massivgewicht (100–200 kg), speichert Wärme ausgezeichnet, kalt Badewasser bleibt länger warm.
Whirlpool
Eingebaute Luftdüsen oder Wasserdüsen. Wartungsaufwand: Düsenkanäle müssen regelmässig desinfiziert werden — vernachlässigt werden sie zum Schimmelherd. Für echte Whirlpool-Fans: wertvoll. Für gelegentliche Nutzung: Reinigungsaufwand zu gross.
In Häusern in Duggingen, wo Bäder mit freistehender Badewanne als Highlight renoviert wurden, ist die Badewanne oft das erste, was Besucher sehen — aber auch das aufwendigste zu reinigen.