Der Badumbau ist eine der aufwendigsten, aber auch wertvollsten Renovierungen im Haus. Ein modernes Bad erhöht den Komfort und den Liegenschaftswert — wenn es gut geplant ist.
Was kostet ein Badumbau?
Ein kompletter Badumbau (Abriss bis auf Rohbau, neue Installationen, neue Oberflächen) kostet in der Schweiz:
- Kleines Bad (4–6 m²): CHF 12'000–20'000
- Mittleres Bad (6–10 m²): CHF 18'000–35'000
- Grosses Bad mit Walk-In-Dusche, Doppellavabo, Badewanne: CHF 30'000–60'000+
Die grössten Kostenblöcke: Sanitärinstallationen (30–40%), Fliesen und Verlegung (20–30%), Sanitärobjekte (15–25%), Elektriker (10–15%).
Ohne Abriss — die Schnelllösung
Für Budgetsanierungen gibt es die Renovierung ohne Abriss: Duschacryl über bestehende Fliesen, Wannenrenovierung statt Ersatz, neue Armaturen ohne Leitungsänderung. Kosten: CHF 3'000–8'000. Haltbarkeit: 5–10 Jahre.
Was sollte man nicht sparen?
Nicht bei der Abdichtung. Nicht bei der Belüftung. Nicht bei der Qualität des Fliesenverlegers. Diese drei Punkte bestimmen, ob das Bad in 5 Jahren Probleme macht oder 20 Jahre hält.
Planung
Ein gutes Bad beginnt mit einer Planung, die Leitungsführung und Zonenaufteilung berücksichtigt. Häufiger Fehler: Objekte werden platziert, ohne die Anschlusspositionen zu kennen. Das führt zu Leitungsverlegungen, die teuer sind. In Häusern in Nenzlingen, wo Installationswände oft begrenzt sind, muss man kreativ und präzise planen.
Energieeffizienz im Bad
Thermostatarmaturen sparen Warmwasser. Durchlauferhitzer (wenn kein zentrales Warmwasser) sollten auf Energieeffizienz geprüft werden. LED-Beleuchtung mit IP44-Schutzklasse ist Standard.