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Elektroanlage erneuern: Wann veraltet, welche Gefahren, was sofort nötig ist und was eine Sanierung kostet.
Elektroanlage erneuern: Wann wird es gefährlich?

Elektrische Anlagen im Haus haben eine begrenzte Lebensdauer — und veraltete Installationen sind eine häufige Ursache von Bränden. Was muss wann erneuert werden?

Wann ist die Elektroanlage veraltet?

  • Schmelzsicherungen (Schraubsicherungen) statt Leitungsschutzautomaten
  • Kein FI-Schutzschalter (Fehlerstromschutzschalter)
  • Keine Schutzleiter (Erdung) in alten Steckdosen (2-polig)
  • Aluminium-Leitungen (verbreitet bis ca. 1975)
  • Leitungsquerschnitte unterdimensioniert für heutige Geräte

Gefahren veralteter Elektrik

Überlastung durch mehr Verbraucher als geplant. Lichtbögen in schlechten Verbindungen. Brandgefahr durch defekte Isolierungen. FI-Schalter fehlt: Stromschlag ohne Sicherungsauslösung möglich.

Was sofort gemacht werden muss

FI-Schutzschalter nachrüsten (Bad, Küche): sofort wenn nicht vorhanden. Schmelzsicherungen durch Automaten ersetzen: baldmöglichst. Aluminium-Leitungen sanieren: bei nächster Renovation.

Kosten Elektrosanierung

  • FI-Schalter nachrüsten: CHF 300–800
  • Sicherungskasten modernisieren: CHF 1'500–4'000
  • Vollständige Neuverdrahtung EFH: CHF 15'000–35'000

In Häusern in Rickenbach BL aus den 60er Jahren, wo noch original Schraubsicherungen verbaut waren, hat eine schrittweise Elektrosanierung angefangen mit dem FI-Schalter die Sicherheit sofort massgeblich erhöht.

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