Fassadenplatten aus Faserzement, Holz, Metall oder Keramik sind eine Alternative zum klassischen Aussenputz. Sie bieten andere Optik und Eigenschaften — und haben ihre eigene Logik.
Faserzement-Platten
Zement mit Zellulosefasern verstärkt. Sehr dauerhaft, witterungsbeständig, feuerhemmend. In glatt, gestrichen oder in Betonoptik erhältlich. Bekannte Marken: Eternit (neuere Generation ohne Asbest), Cembrit, Equitone. Haltbarkeit: 30–50 Jahre. Günstig bis mittlerer Preisbereich.
Keramische Fassadenplatten
Sehr witterungsresistent, farbbeständig, pflegeleicht. Unempfindlich gegen UV und Temperaturschwankungen. Teurer als Faserzement, aber sehr langlebig. Optik von Stein bis Holz.
Metallverkleidungen (Aluminium, Cortenstahl)
Modern, schlank, charakterstark. Aluminium: silber oder beschichtet, sehr leicht, pflegefrei. Cortenstahl: rotet elegant — der Rost ist die Oberfläche und schützt darunter. Beide Materialien hochwertig und teuer.
Holzverkleidungen
Nachhaltig, warm, optisch einzigartig. Lärche und Douglasie sind beliebt — sie vergrauen ohne Pflege schön. Mit Lasur: Holzton erhalten. Braucht regelmässige Pflege.
In Häusern in Brislach, wo Neubau auf attraktiven Grundstücken am Waldrand entstanden, sind Holz-Fassadenverkleidungen besonders beliebt — sie fügen sich in die Umgebung ein.
Hinterlüftung immer nötig
Alle Plattenverkleidungen brauchen eine hinterlüftete Konstruktion: Unterkonstruktion mit Luftspalt zwischen Dämmung und Platte. Das verhindert Feuchtigkeitsstau und verlängert Lebensdauer aller Komponenten.