Die Fassadenreinigung ist oft der erste Schritt einer Fassadensanierung — und manchmal der einzige nötige Schritt, wenn der Putz noch intakt ist.
Wann reicht Reinigung statt Neuanstrich?
- Fassade hat nur oberflächlichen Algenbewuchs, aber kein Riss im Putz
- Farbe haftet noch gut, ist nur verschmutzt
- Optische Verbesserung ohne grosse Kosten gewünscht
Methoden
Hochdruck: Effektiv gegen Algen, Moos und Schmutz. Druck 80–150 bar für Putz (nicht zu hoch — Putzoberfläche kann beschädigt werden). Abstand: mind. 30 cm. Nach der Reinigung: Schutzanstrich mit biozid-haltigem Silikonharzanstrich empfohlen.
Chemisch: Anti-Algen-Mittel aufsprühen, einwirken lassen, abspülen. Biologisch abbaubare Produkte bevorzugen.
Heissdampf: Schonend, ohne Chemie. Teurer im Mietpreis, aber für empfindliche Fassaden (Holz, alte Verputze) besser geeignet.
Was nach der Reinigung
Nach jeder Fassadenreinigung: Risse inspizieren (die Reinigung macht verborgene Schäden sichtbar), abschliessend mit schutzhaltigem Anstrich behandeln. Sonst ist die Fassade in 2–3 Jahren wieder gleich bewachsen.
In Häusern in Rünenberg, die in schattigen Nordhanglagen stehen, empfiehlt sich eine Reinigung alle 5–7 Jahre plus Schutzanstrich — das verhindert, dass Algen und Moos den Putz dauerhaft schädigen.
Kosten
- Hochdruckreinigung Fassade (150 m²): CHF 600–1'500
- Chemische Reinigung + Schutzanstrich: CHF 1'500–3'000