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Fensterdichtungen tauschen: Wann nötig, welche Typen, selbst einbauen und Beschläge richtig einstellen.
Fensterdichtungen tauschen: So geht es

Fensterdichtungen tauschen: Eine der günstigsten Massnahmen gegen Zugluft und hohe Heizkosten.

Wann tauschen?

Zugluft bei geschlossenem Fenster. Dichtung spröde oder rissig. Fenster schliesst schlechter. Kondenswasser an der Laibung (Kälte zieht ein).

Dichtungstypen

EPDM-Gummidichtung: langlebig (15–20 Jahre), elastisch, in Nut eingedrückt. TPE: neuere Generation, UV-beständig. Schaumstoffband selbstklebend: günstigste Option, hält 3–5 Jahre.

Selbst tauschen

Alte Dichtung aus der Nut ziehen. Neue eindrücken (nicht kleben — nur stecken). In Ecken sorgfältig verbinden. Kein Unterbruch.

Beschläge einstellen

Gleichzeitig: Anpressdruck der Flügelrahmen auf die Dichtung einstellen. Euro-Scharnier: kleine Schraube justiert Anpressdruck. Richtig: Papier eingeklemmt, leichter Widerstand beim Herausziehen.

In Häusern in Schönenbuch mit Holzfenstern aus den 80er Jahren hat ein Dichtungstausch (Material CHF 40, 1 Stunde Arbeit) die Zugluft eliminiert und die Heizkosten spürbar gesenkt — kein Fenstertausch nötig.

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