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GEAK Gebäudeenergieausweis: Was er misst, wie man ihn verbessert und warum er beim Hausverkauf wichtig ist.
GEAK: Gebäudeenergieausweis verbessern und nutzen

Wer heute kauft, schaut auf den Energieausweis. Wer morgen verkauft, sollte dafür sorgen, dass der Ausweis gut aussieht. Der GEAK (Gebäudeenergieausweis der Kantone) ist in der Schweiz das massgebende Dokument.

Was ist der GEAK?

Der GEAK bewertet ein Gebäude auf einer Skala von A (sehr gut) bis G (schlecht) in zwei Kategorien: Gebäudehülle und Gesamtenergiebedarf. Er wird von zertifizierten Energieberatern ausgestellt. Kosten: CHF 500–1'500 je nach Gebäudegrösse.

Was beeinflusst die Bewertung?

  • Dämmstandard Fassade, Dach, Keller
  • Fensterqualität (U-Wert)
  • Heizungssystem (Öl/Gas schlechter als Wärmepumpe)
  • Solaranlage (verbessert Gesamtenergiebedarf)
  • Haustechnik-Effizienz (Beleuchtung, Lüftung)

Wie verbessert man den GEAK?

Die wirksamsten Massnahmen in Reihenfolge der Auswirkung: Heizungssystem (Gas/Öl → Wärmepumpe), Fassadendämmung, Fenstererneuerung, Dach/Estrichdämmung, Solaranlage.

In Häusern in Pfeffingen, die für den Verkauf saniert werden, ist ein guter GEAK heute ein messbares Argument — Käufer zahlen mehr für ein Haus mit Energieklasse C als für ein gleichwertiges mit Klasse F.

GEAK Plus

Der GEAK Plus enthält zusätzlich Empfehlungen für Sanierungsmassnahmen mit Kostenschätzungen. Er ist ideal als Grundlage für die Planung einer schrittweisen Sanierung. Kosten: CHF 1'000–2'500 je nach Objekt.

Förderung

Der GEAK und GEAK Plus werden in einigen Kantonen finanziell gefördert. In BL: über das kantonale Förderprogramm anfragen.

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