Heizkörper modernisieren kann erheblich zur Wohnqualität und Energieeffizienz beitragen — aber wann lohnt es sich tatsächlich?
Alte Gusseisen-Heizkörper
Schwere, massive Rippenradiatoren aus den 50er–70er Jahren. Hohe thermische Masse: langsames Aufheizen, aber lange Wärmeabgabe. Ästhetisch retro, manche finden sie schön. Problem: nicht für Niedrigtemperatur-Systeme (Wärmepumpe) geeignet — brauchen hohe Vorlauftemperaturen.
Moderne Flachheizkörper (Plattenheizkörper)
Schmal, flach, effizient. Grössere Heizfläche bei gleicher Leistung ermöglicht niedrigere Vorlauftemperaturen. Besser für Wärmepumpen-Betrieb. Preis: CHF 150–600 je nach Grösse und Typ.
Wannenwann ersetzen?
Wenn: Wärmepumpe eingebaut wird (dann sollten alle Heizkörper auf Niedrigtemperatur ausgelegt sein), wenn Heizkörper leckt, wenn Umbau die Heizkörper ohnehin freilegt.
Designheizkörper
Handtuchradiatoren im Bad: funktionell und dekorativ. Vertikale Heizkörper: wenig Wandfläche verbraucht. Preislich: CHF 300–2'000 je nach Design und Grösse.
In Häusern in Bengiken, wo eine Wärmepumpe eingebaut wurde ohne die Heizkörper anzupassen, war die Effizienz enttäuschend — die alten Gussheizköper brauchten 60°C Vorlauf, die Wärmepumpe arbeitete ineffizient. Danach wurden alle Heizkörper getauscht.