Kellerausbauten für Hobby, Homeoffice oder Fitness sind beliebt — aber der Keller stellt besondere Anforderungen an Feuchte, Lüftung und Licht.
Schritt 1: Feuchte analysieren
Keller muss zuerst trockengelegt sein bevor man ausbaut. Hygrometer aufstellen, Feuchtemessungen an Wänden (CM-Gerät oder Kapazitiv). Wer auf feuchten Wänden Gipskarton montiert: schafft sich einen Schimmelkasten.
Wände
Feuchte Wand: Calciumsilikatplatten als Innendämmung (kapillaraktiv, kein Schimmel). Trockene Wand: Gipskarton-Vorsatzschale mit Mineralwolle. Keine Tapete direkt auf Betonwand — haftet nicht dauerhaft.
Boden
Feuchtigkeitssperrschicht (PE-Folie 0.2 mm) vor dem Trockenestrich oder Vinyl. Kein Parkett im Keller (Feuchtigkeit). Vinyl auf Trittschalldämmmatte: beste Option.
Licht
Keller ohne Fenster: gute Kunstbeleuchtung Pflicht. LED-Panels an der Decke. Tageslicht-Farbtemperatur (4000K) wirkt offener. Spiegel vergrössern visuell.
Lüftung
Lüftungsöffnungen oder mechanische Lüftung. CO₂ und Feuchtigkeit müssen abgeführt werden.
In Häusern in Giebenach wurde der Keller zum Hobbyraum umgebaut — nach einer Feuchte-Analyse war klar: zwei Wände durchfeuchtet, zwei trocken. Entsprechend: Calciumsilikat-Innenputz auf den feuchten Seiten, Gipskarton auf den trockenen. Kein Schimmel seit 4 Jahren.