Die Kellertreppe ist oft die gefährlichste Treppe im Haus — steil, schlecht beleuchtet, manchmal ohne Geländer. Hier lohnt sich eine Investition in Sicherheit.
Typische Sicherheitsprobleme
- Keine Handläufe oder Geländer
- Schlechte Beleuchtung (kein Licht oder zu schwach)
- Steile Stufen (über 21 cm Steigung)
- Glatte Stufen ohne Antirutschelement
- Niedriger Kopfbereich über der Treppe
Handlauf ist Pflicht — und Leben
Kellerabgänge brauchen einen Handlauf. Das ist in der Baunorm verankert und in fast allen Kantonen vorgeschrieben. Wer keinen hat, baut einen nach: Wandmontierter Handlauf aus Edelstahl oder Holz — CHF 100–400 für eine einfache Installation.
Beleuchtung verbessern
Bewegungsmelder am Treppenanfang und -ende, die die Treppe beim Betreten einschalten. LED-Stufenbeleuchtung (kleine Leuchten in der Seite der Stufen) ist noch besser — direkt auf die Stufen gerichtet, keine Schatten.
Antirutsch
Antirutsch-Streifen auf jeder Stufe — günstig, einfach aufzukleben, jährlich kontrollieren. Teppich auf der Treppe ist eine Alternative, aber schwerer zu reinigen und im Keller feuchtigkeitsgefährdet.
In Häusern in Häfelfingen, wo oft ältere Bewohner die Kellertreppe täglich nutzen, kann ein Handlauf und gute Beleuchtung einen schweren Sturz verhindern — das ist nicht übertrieben.
Umbau der Treppe
Wenn die Treppe zu steil ist (häufig in alten Häusern: 35°+), kann eine neue Treppe mit flacherem Winkel eingebaut werden. Kosten: CHF 5'000–15'000 je nach Konstruktion. Das erfordert Umbauarbeiten — aber die Sicherheit ist es wert.