Korrosionsschutz für Metall ist entscheidend — verrostetes Metall sieht nicht nur schlecht aus, es verliert seine Funktion. Was schützt wie?
Warum rostet Stahl?
Stahl reagiert mit Sauerstoff und Wasser zu Eisenoxid (Rost). Rost dehnt sich aus (bis 8× Volumen) und sprengt Beschichtungen und Beton. Ohne Schutz: Stahl verliert 0.1–1 mm Querschnitt pro Jahr in feuchter Umgebung.
Feuerverzinken
Stahl wird in flüssiges Zink getaucht. Zink opfert sich für Stahl (kathodischer Schutz) — selbst Kratzer werden geschützt. Lebensdauer: 30–80 Jahre. Ideal für Geländer, Tore, Aussenteile. Kann nicht mehr geschweisst werden ohne Nachbehandlung.
Pulverbeschichtung
Farbbeschichtung durch elektrostatische Aufladung und Ofentrocknung. Sehr hart, gleichmässig, viele Farben. Kein kathodischer Schutz — Kratzer rosten durch. Kombination: verzinkt + pulverbeschichtet ist optimal.
Rostschutzfarbe
Grundierung für Stahl mit Rostschutzpigmenten (Zinkphosphat). Darüber Decklack. Günstiger als Verzinkung, aber weniger dauerhaft. Muss alle 10–15 Jahre erneuert werden.
In Häusern in Buus, wo Gartenanlagen viel Metallwerk enthalten, werden Geländer und Zäune nach 20 Jahren Rostschutzanstrich-Karriere oft auf feuerverzinkt umgestellt — die Wartungsfreiheit ist es wert.
Aluminium
Rostet nicht — Aluminiumoxid-Schicht schützt selbst. Für Aussenbereich ideal. Eloxieren erhöht die Schutzschicht zusätzlich.