LED-Beleuchtung hat sich durchgesetzt — aber nicht jede LED ist gleich. Was muss man beim Kauf beachten?
Lumen, nicht Watt
Watt misst Stromverbrauch, Lumen die Helligkeit. 800 Lumen entspricht ~60W Glühlampe, braucht heute nur 8–9W LED. Kaufentscheidung immer nach Lumen treffen.
Farbtemperatur (Kelvin)
2700K: warmes Weiss, Wohnzimmer, Schlafzimmer. 3000K: neutrales Weiss, Küche, Bad. 4000K: Tageslicht, Homeoffice, Werkstatt. Verschiedene Räume: verschiedene Kelvin-Zahlen wählen.
Farbwiedergabe (CRI)
CRI (Color Rendering Index): wie natürlich Farben aussehen. Über 80: ausreichend. Über 90: sehr gut (für Küche und Licht in dem man Farben beurteilt). Unter 80: Farben wirken unnatürlich.
Dimmbarkeit
«Dimmbar» muss auf der Verpackung stehen. LED + falscher Dimmer = Flackern oder Summen. LED-Dimmer kaufen (explizit für LED-Leuchtmittel). Herstellerkompatibilitätsliste beachten.
Qualität erkennen
Günstige LEDs ohne Angabe des Flicker-Faktors: oft hochfrequentes Flimmern das müde macht. Marken (Philips, Osram, Ledvance): stabiler, bessere Garantie.
In Häusern in Allschwil wurden günstige No-Name-LEDs im Wohnzimmer eingebaut — nach 6 Monaten flackerten sie. Ersatz durch Markenleuchtmittel: kein Problem seitdem.