Pflastersteine im Garten und auf Wegen brauchen Pflege — aber die richtige Pflege verlängert ihre Lebensdauer erheblich und vermeidet teure Sanierungen.
Unkraut in den Fugen
Das häufigste Problem. Lösung ohne Chemie: Heisswasser oder Dampfreiniger. Nachhaltig: Kunstharz-Fugenmörtel beim nächsten Verfugen — Unkraut findet keinen Halt. Herbizide im Garten: ökologisch problematisch und teils verboten (nahe Gewässer).
Algen und Moos
In schattigen, feuchten Lagen wächst Moos schnell. Entfernen: mechanisch (Bürste) oder mit Hochdruck. Anti-Algen-Mittel (biologisch abbaubar) einsetzen, dann Schutzimprägnierung. Ohne Schutz: in 2–3 Jahren wieder gleich bewachsen.
Flecken auf Pflastersteinen
Ölflecken (Grill, Auto): sofort aufnehmen, dann Spezialreiniger. Roststains: Oxalsäure löst Rost, aber Vorsicht bei Naturstein (kann Schäden verursachen). Grünbelag: Bürste + Anti-Algen-Mittel.
Absenkungen
Wenn Pflastersteine absinken: Ursache klären (Unterbau setzt sich, Wasser spült Sand aus). Steine aufnehmen, Untergrund wiederherstellen, Sand oder Splitt neu einbringen, Steine wieder setzen. In Einfahrten in Häusern in Rümlingen passiert das oft nach dem ersten strengen Winter — wenn der Unterbau nicht tief genug war (unter der Frostgrenze 80 cm).
Wintervorbereitung
Pflastersteine sollten keine Reiniger mit Chlorid bekommen — das beschädigt Betonsteine. Stattdessen Sand streuen (Entsorgung im Frühling einfach). Natursteinimprägnat schützt vor Frostschäden.