Schimmelpilz ist eine der häufigsten Klagen in Wohngebäuden. Wer die Ursachen kennt, kann vorsorgen — und teurer Schimmelbefall vermeiden.
Die häufigsten Schimmelorte
- Badezimmer (Feuchte nach Dusche)
- Schlafzimmer (Kondenswasser an kalten Aussenwänden, besonders Ecken)
- Küche (Dampf beim Kochen)
- Keller (aufsteigende Feuchtigkeit, schlechte Belüftung)
- Hinter Möbeln an Aussenwänden (keine Luftzirkulation)
Richtig lüften — das Wichtigste
3–4 Mal täglich 5–10 Minuten Stosslüften. Fenster komplett öffnen — kein Dauerkipp (kühlt Wand aus ohne Feuchte zu entfernen). Morgens nach dem Aufwachen: Schlafzimmer vollständig durchlüften. Nach Duschen: Badezimmerfenster/Lüfter mind. 20 Minuten.
Möbel von der Wand wegrücken
Schrank direkt an der Aussenwand: Luft zirkuliert nicht, Feuchtigkeit staut sich, Schimmel entsteht. Mind. 5–10 cm Abstand zur Wand — Luftzirkulation ist entscheidend.
Luftfeuchtigkeit messen
Hygrometer zeigt die relative Luftfeuchtigkeit. Über 65% dauerhaft: Schimmelrisiko. Ziel: 40–60%. In Häusern in Bennwil, wo Keller oft feucht sind, empfiehlt ein Hygrometer im Keller aufzustellen — wer weiss wie feucht es ist, kann gezielt gegenlenken.
Wann Profis nötig
Schimmelbefall über 0.5 m²: Fachfirma beauftragen. Kleinere Flächen: eigenhändige Behandlung mit Anti-Schimmel-Mittel möglich — aber Ursache zuerst beseitigen, sonst kommt er zurück.