Trockeneis-Reinigung, Strahlverfahren, chemische Reinigung — für Fassaden, Böden und Industrieanlagen gibt es spezialisierte Reinigungsmethoden. Was eignet sich wofür?
Hochdruckreinigung
Universell, günstig, schnell. Für Beton, Klinker, Terrassenplatten, Fassaden. Druck 80–200 bar je nach Material. Zu hoher Druck beschädigt weiche Oberflächen (Sandstein, Altputz). Warmwasser-Hochdruck ist wirksamer bei Fettschmutz.
Strahlverfahren (Sandstrahlen, Trockeneissstrahlen)
Sandstrahlen: entfernt hartnäckige Schichten (Farbe, Rost) von Metall und Stein. Schonender mit Glasperlen oder Granulat. Trockeneissstrahlen: besonders schonend, kein Rückstand — ideal für empfindliche Flächen, Maschinen, historische Bauteile.
Chemische Reinigung
Für Öl- und Fettschmutz (Garagen, Hofbereich), für Algen/Moos auf Fassaden, für Kalkablagerungen (Duschanlagen). Wichtig: pH-Wert zum Material passend wählen. Säure auf Kalkstein = Schaden.
Ultraschallreinigung
Für Armaturen, Metall, Elektronik. In Haushaltsgeräten selten — eher in Werkstätten.
Dampfreinigung
Hygienisch, kein Chemikalieneinsatz. Gut für Küchen, Sanitäranlagen. Wirksam gegen Bakterien und Viren. Nicht auf empfindlichem Parkett oder Laminat (Dampf quillt Holz auf).
In Häusern in Buus, wo alte Garagenböden mit hartnäckigen Ölflecken durch Warmwasser-Hochdruck und biozides Reinigungsmittel behandelt wurden, war das Ergebnis überzeugend — günstiger als Neuversiegelung und sofort nutzbar.