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Wohnungstüre sichern: Sicherheitsklassen, Schlosszylinder, Nachtriegel und was sofort mehr Sicherheit bringt.
Wohnungstüre sichern: Was wirklich schützt

Wohnungstüren sind die erste Barriere zwischen Wohnung und Treppenhaus — und oft die schwächste Stelle in der Einbruchsicherheit.

Sicherheitsklassen

Einbruchhemmende Türen nach EN 1627:

  • RC1: Schutz gegen Treten, Bodycheck
  • RC2: Schutz gegen einfaches Aufhebeln (Standard für Wohnungstüren)
  • RC3: Schutz gegen erfahrene Einbrecher mit Werkzeug

Für Wohnungstüren: mind. RC2 empfohlen. RC3 für exponierte Wohnungen oder Erdgeschoss.

Schlosszylinderaustausch

Sicherheitszylinder (Kaba, Evva, Winkhaus): Kernziehschutz, Bohrsicherung. Günstigste Sicherheitsverbesserung. Standard-Schlosszylinder in 30 Sekunden ausgebohrt: Sicherheitszylinder dauert Stunden.

Zusatzschlösser und Riegel

Nachtriegel: innen von Hand zuziehen — kein Schlüssel nötig für Einbrecher. Türspion (Panorama-Spion): 180°-Blick ins Treppenhaus. Türsicherung für Nacht (Sperrbügel): verhindert Türöffnung auch wenn Schloss geöffnet wird.

Verkleidung und Rahmen

Türzarge mit Sicherheitsschliessblech: verhindert Aufhebeln am Schlossrand. Sicherheitsrosette: schützt Schlosszylinder vor Abbrechen.

In Mietwohnungen in Häusern in Itingen wurden Sicherheitszylinder durch Mieter selbst getauscht — erlaubt wenn der alte Zylinder aufbewahrt und beim Auszug rückgetauscht wird. Kosten: CHF 80–200, Sicherheitsgewinn erheblich.

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