Einbruchschutz beginnt bei der Planung. Wer beim Bau die richtigen Entscheidungen trifft, spart später aufwendige Nachrüstungen und lebt sicherer.
Einbruchschutz von Anfang an einplanen
Die günstigste Einbruchschutz-Massnahme ist die, die beim Bau mitgeplant wird. RC2-Türen kosten kaum mehr als RC1 — wenn man sie beim Bau bestellt. Nachrüsten kostet das Dreifache.
Fenster richtig positionieren
Keine Fenster direkt neben der Haustür in Griffnähe des Türschlosses. Kein bodentiefes Fenster ohne Einbruchschutz neben der Eingangstür. Keine Leiterhilfen (Mülltonnen, Klettergerüste) neben Fenstern im Obergeschoss.
Sensorik einplanen
Bewegungsmelder für Aussen: bereits beim Elektriker bestellen. Alarm-Grundinstallation: Sensoren an Türen und Fenstern in Leerrohren vorbereiten — auch wenn die Zentrale erst später kommt. Das spart späteres Stemmen.
Garagentor
Garagentor mit Motor und automatischer Verriegelung: Einbruchsicherheit besser als manuelles Tor. Verbindungstür Garage-Haus: mindestens RC2, Schloss absperrbar von Innen.
In Einfamilienhäusern in Ziefen, die mit einem integrierten Sicherheitskonzept gebaut wurden, musste bisher niemand nachrüsten — die Prävention beim Bau hat sich als Investition erwiesen.
Sichtbarkeit
Häuser, die von der Strasse einsehbar sind, werden seltener eingebrochen. Undurchsichtige hohe Hecken können Einbrecher schützen. Balance zwischen Privatsphäre und Sichtbarkeit finden.