Trittschalldämmunterlage richtig wählen: Der Boden wird verlegt — aber was liegt darunter ist genauso wichtig.
Warum Unterlage?
Unterlagsmatten dämpfen Trittschall (Schritte, Klappern), gleichen kleine Unebenheiten aus, entkoppeln den Bodenbelag vom Untergrund. Ohne Unterlage: kein Schallschutz, Laminat klappert, Materialien arbeiten gegeneinander.
Materialien im Vergleich
Kork: Natürlich, guter Trittschalldämpfer, warm. Empfindlich auf Feuchte. Für Parkett und Laminat.
PE-Schaum: Günstigste Option. Trittschalldämpfung minimal. Für Laminat in Nebenräumen ausreichend.
XPS (Polystyrol): Gute Kombination Wärme und Schall. Druckfest — für alle Bodenbeläge. Feuchtigkeitssperrend.
Bitumen-Kork-Kombi: Für Parkett auf Betonboden: Feuchtigkeitssperre + Schalldämpfung in einem. Empfohlen.
Dicke
Mehr ist nicht immer besser: zu dicke Unterlage lässt den Boden «wippen». 2–5 mm optimal für Laminat. Parkett: 3–6 mm je nach Konstruktion.
In Häusern in Zunzgen, wo Parkett auf Betonboden verlegt wurde, hat eine Bitumen-Kork-Unterlagsmatte (5 mm) die Trittschalldämmung erheblich verbessert und gleichzeitig die Feuchtigkeitssperre gewährleistet.