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Natursteinboden schleifen: Welche Steine geeignet, Prozess, Kosten und wann sich Schleifen lohnt.
Natursteinboden schleifen: Wiederherstellen statt ersetzen

Natursteinboden schleifen und wiederherstellen: Alte, abgenutzte Steinböden können oft auf Hochglanz oder seidenmatt zurückgebracht werden.

Welche Steine können geschliffen werden?

Marmor, Travertin, Kalkstein, Sandstein: gut schleifbar. Granit: sehr hart, braucht Spezialmaschinen und Diamantscheiben. Schiefer: nur sanft schleifen, splittert sonst.

Prozess

Grobschliff (Körnung 30–50): entfernt Kratzer, alte Versiegelung, starke Flecken. Feinschliff (Körnung 100–400): glättet die Oberfläche. Hochglanzschliff (Körnung 800–3000+): spiegelnde Oberfläche möglich. Danach: Imprägnierung oder Versiegelung.

Wann lohnt es sich?

Wenn: Stein strukturell intakt, nur optische Abnutzung. Nicht wenn: Risse, tiefe Schäden, Brüche. Kosten Fachfirma: CHF 30–60 pro m² je nach Steinart und Zustand.

Fugen

Nach dem Schleifen: Fugen auffrischen — alter Epoxidharzfugenmörtel kann mit Diamantscheibe weggeschliffen und neu eingefugt werden. Oder Cementoflex: elastische Fuge besser als starre bei grossen Temperaturschwankungen.

In Häusern in Häfelfingen wurde ein 40 Jahre alter Marmoreingang wiederhergestellt — nach Schleifen und Hochglanzpolieren wie frisch verlegt. Die Alternative: CHF 8'000 neue Fliesen. Der Schliff kostete CHF 1'800.

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