Eine Badewanne ist Luxus — sie kostet Platz, Wasser und Geld. Aber für viele ist das morgendliche oder abendliche Bad unverzichtbar. Was gibt es heute an Optionen?
Einbaubadewanne
Klassisch, günstig, viele Formen. Acryl oder Emaille. Acryl: leicht, warm anzufassen, günstig. Emaille (Stahlemaille): robuster, schöner Klang, teurer. Mindestgrösse: 140 cm für ein angenehmes Bad.
Freistehende Badewanne
Optisch sehr schön — das Bad als Designelement. Braucht Platz (mindestens 1 m Abstand auf allen Seiten empfohlen). Teurer in Anschaffung und Installation (Anschlüsse freistehend, keine Wand zum Anlehnen).
Whirlpool
Eingebaut oder freistehend mit integrierten Düsen (Luftsprudel oder Wasserdüsen). Komfort hoch, Kosten hoch (CHF 3'000–15'000). Reinigung ist aufwendig — Düsensysteme müssen regelmässig desinfiziert werden, sonst Keimbildung.
Grösse und Tiefe
Je tiefer die Wanne, desto mehr Wasser und desto schwerer das Einsteigen. Für ältere Nutzer: flache, breitere Wanne leichter zugänglich. Barrierefreie Badewannen mit Türe: Sonderlösung für eingeschränkte Mobilität.
In Häusern in Duggingen werden Bäder bei Renovierungen heute oft als Walk-in-Dusche geplant und die Wanne weggelassen — ausser die Eigentümer nutzen sie regelmässig. Der Platz der Wanne ist eben nicht zu unterschätzen.
Kosten
- Einfache Einbaubadewanne: CHF 300–800
- Freistehende Wanne: CHF 1'000–4'000
- Whirlpool: CHF 3'000–12'000
- Montage Wanne: CHF 300–600