Kalkablagerungen, Wasserflecken und Seifenreste machen Glasduschen schnell trüb. Die richtige Pflege verhindert hartnäckige Ablagerungen — und schützt die Oberfläche langfristig.
Warum wird Duscheenglas so schnell fleckig?
Das Schweizer Leitungswasser ist kalkhaltig — besonders in der Region Basel-Landschaft, wo Wasser aus Kalkgestein gefördert wird. Beim Verdunsten hinterlässt jeder Wassertropfen einen Kalkring. Seife verstärkt den Effekt, weil sich Kalk und Seifenrückstände zu Kalkseife verbinden — schwer löslich.
Regelmässige Pflege
Nach jeder Dusche: Glasfläche mit Duschrakel abstreifen. Das entfernt das kalkhaltige Wasser bevor es trocknet — der einfachste und effektivste Schutz. Kostet 30 Sekunden, spart stundenlange Reinigungen.
Reinigung hartnäckiger Ablagerungen
Zitronensäure: Lösung aus 100 g Zitronensäure auf 1 Liter Wasser. Auf Glas einwirken lassen (5–10 Minuten), dann abwischen. Wirkt gut gegen Kalk, nicht gegen Seifenreste.
Spezieller Badreiniger (Essigsäure-basiert): Für hartnäckige Ablagerungen. Nicht auf natürlichem Stein und Marmor anwenden — Säure löst Kalkstein auf.
Glasversiegelung
Eine professionelle Glasversiegelung (Lotuseffekt) lässt Wasser perlen und verhindert Kalkanhaftung. Hält 1–3 Jahre, muss dann erneuert werden. Kosten: CHF 80–200 pro Dusche. Besonders empfehlenswert in Gebieten mit sehr hartem Wasser.
Was beschädigt Duschenglas?
- Stahlwolle oder Schleifmittel zerkratzen das Glas
- Starke Alkalien (Rohrreiniger) können Glasoberfläche angreifen
- Wischschwämme mit rauer Seite ebenfalls vorsichtig einsetzen