Terraço, Sitzplatz, Aussenterrasse — was auch immer man es nennt: Der Aussenbereich ums Haus ist im Sommer so wertvoll wie ein Zimmer. Der Bodenbelag muss dabei einiges aushalten.
Anforderungen an Terrassenbeläge
- Rutschfestigkeit: mind. R10 für trockene Bereiche, R11–R12 für nasse Terrassen, Duschen und Poolumgebungen
- Frostsicherheit: Wasseraufnahme unter 0.5% (Norm EN 14411 Gruppe BIa)
- UV-Beständigkeit: Farben dürfen nicht ausbleichen
- Einfache Reinigung
Beliebte Materialien
Keramische Terrassenplatten: Grossformat 60×60 oder 60×120 cm sind aktuell sehr beliebt. Flach, modern, pflegeleicht. Problem: kalt im Frühling, heiß im Hochsommer (helle Farben wählen).
Naturstein (Granit, Quarzit): Zeitlos, langlebig. Granit ist frostsicher und robust. Quarzit hat natürliche Aderung und ist sehr dekorativ. Teurer, aber langlebiger.
Holz (WPC oder Bangkirai): Warm und natürlich. WPC (Holz-Kunststoff-Verbund) ist pflegearmer als echtes Holz. Bangkirai (Tropenholz) ist sehr hart, muss aber regelmässig geölt werden.
Betonplatten: Günstig, schnell verlegt, viele Oberflächen. Nicht so elegant wie Naturstein oder Keramik, aber funktional und einfach zu ersetzen.
Verlegung auf Stelzen
Moderne Terrassenbeläge werden oft auf Stelzen (Terrassenstelzen) verlegt — der Belag liegt auf höhenverstellbaren Kunststoffstützen, darunter bleibt der Raum für Entwässerung offen. Vorteile: kein Gefälle nötig, Unebenheiten ausgleichbar, Leitungen darunter zugänglich. Häufig gewählt in Häusern in Häfelfingen oder ähnlichen Lagen, wo der Untergrund leicht abfällt.
Kosten
- Betonplatten verlegt: CHF 60–100 pro m²
- Keramik verlegt: CHF 100–180 pro m²
- Naturstein verlegt: CHF 150–350 pro m²
- WPC auf Stelzen: CHF 80–150 pro m²