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Einbruchschutz Haus: Prioritäten setzen — Türen, Fenster, Abschreckung, Alarm in der richtigen Reihenfolge.
Einbruchschutz: Richtige Prioritäten setzen

Einbruchschutz Haus: Was kostet sinnvoller Schutz und wie priorisiert man die Massnahmen?

Statistik Einbrüche Schweiz

Ca. 25'000 Einbrüche jährlich in der Schweiz. Haupteinbruchszeit: Oktober bis März (frühe Dunkelheit). 80% der Täter geben auf wenn Einbruch über 3–5 Minuten dauert. Schlussfolgerung: Zeit gewinnen ist das Ziel, nicht Unüberwindbarkeit.

Priorität 1: Türen

RC2-Haustür + Sicherheitszylinder + Türzarge mit Stahlschliessblech: CHF 3'000–8'000. Wirksamste Einzelmassnahme. Ohne das: alles andere ist sekundär.

Priorität 2: Fenster

Pilzkopfverriegelung nachrüsten: CHF 50–100 pro Fenster. Schnell gemacht, grosse Wirkung. Erdgeschoss und Kippfenster besonders wichtig.

Priorität 3: Sichtbarkeit und Abschreckung

Bewegungsmelder-Licht. Kamera (auch Attrappe). Aufkleber «Objekt gesichert». Diese Massnahmen kosten wenig und schrecken Opportunisten ab.

Priorität 4: Alarm

Erst wenn die mechanischen Massnahmen sitzen. Alarmanlage ohne gute Türen und Fenster: Alarm geht an, Einbrecher ist trotzdem schon drin.

In Häusern in Aesch wurden nach einer Einbruchsserie in der Strasse alle vier Prioritäten umgesetzt — für total CHF 5'500. Seitdem kein Vorfall, während Nachbarn ohne diese Massnahmen weiterhin betroffen sind.

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