Fensterläden sind in der Schweiz nicht nur Dekoration. Sie erfüllen echte Funktionen — und es gibt verschiedene Typen mit unterschiedlichen Eigenschaften.
Klappläden
Der klassische Schweizer Fensterladen: zweiflügelig, schwingt nach aussen auf. Holz oder Aluminium. Vollständige Verdunklung wenn geschlossen. Schallschutz. Einbrucherschwerung (geschlossene Holzläden). Nachteil: braucht Raum zum Aufschlagen (seitlich).
Schiebeläden
Schieben horizontal vor oder am Fenster entlang. Gut bei engen Platzverhältnissen. Können auch als Fassadenelement gestaltet werden. Moderner Look.
Klappläden mit Latten (Jalousieläden)
Latten sind um horizontale Achse verdrehbar — Licht kann reguliert werden ohne den Laden komplett zu öffnen. Sehr beliebt in mediterranem Stil, in der Schweiz seltener.
Material
Holz: Warm, traditionell, pflegebedürftig (alle 5–8 Jahre neu streichen). Aluminium: Wartungsfrei, langlebig, modern oder in historischen Profilen erhältlich. Kunststoff: Günstigste Option, weniger stabil.
In historischen Ortskernen wie Ramlinsburg oder ähnlichen Dörfern schreibt die Denkmalpflege oft die Verwendung von Holzläden vor — Farbe und Form müssen dem historischen Bestand entsprechen.
Kosten
- Holzklappläden (pro Fenster): CHF 300–800
- Aluläden: CHF 400–1'000
- Schiebeläden: CHF 500–1'500