Kellererschliessung, Bodenplatte, Fundament — das Fundament des Hauses ist unsichtbar, aber entscheidend. Was muss man beim Bau und bei Problemen wissen?
Fundamente — Typen
Streifenfundament: Klassisch für Einfamilienhäuser — Betonstreifen unter den Aussenwänden und tragenden Innenwänden. Günstig, ausreichend für normale Böden.
Plattenfundament (Bodenplatte): Gesamte Grundfläche als Betonplatte. Bei schwierigem Untergrund (weicher Boden, hoher Grundwasserspiegel). Teurer, aber lastverteilend.
Pfahlgründung: In schlechtem Baugrund — Betonpfähle werden tief in tragfähige Schicht gedrückt. Aufwendig, teuer, aber sicher.
Abdichtung des Fundaments
Kellerwand von aussen abdichten ist effektiver als von innen. Bitumenbeschichtung + Noppenbahn als mechanischer Schutz. Drainage am Fundament leitet Hangwasser ab.
Wann ist das Fundament ein Problem?
- Setzungsrisse: breite, diagonale Risse in Aussenwänden
- Türen, die sich nicht mehr schliessen (Gebäudebewegung)
- Feuchte Kellerwände trotz Abdichtung (Fundamentleck)
In Hanglagen wie rund um Langenbruck, wo Gewässer im Boden und Hangwasser häufig sind, ist die Fundamentabdichtung entscheidend — vernachlässigt führt sie zu jahrelangen Feuchtigkeitsproblemen.
Fundamentreparatur
Injektion von Epoxydharz oder Polyurethan zur Abdichtung von Rissen im Fundament von innen. Kosten: CHF 100–500 pro laufenden Meter. Grosse Schäden: Aufgraben, neuverputzen — CHF 5'000–30'000.