Ein Garagentor hat eine durchschnittliche Lebensdauer von 15–20 Jahren. Danach lohnt oft der Austausch — moderner, effizienter und sicherer. Was gibt es heute?
Sektionaltor
Das meistverkaufte Garagentor in der Schweiz. Öffnet senkrecht und rollt unter die Decke — spart Platz vor der Garage. Gedämmt erhältlich (U-Wert bis 0.8 W/m²K). Elektrisch standardmässig.
Rolltor
Rollt nach oben in einen Kasten. Sehr platzsparend, wenn kein Platz unter der Garagendecke. Geringes Dämmvermögen — für unbeheizte Garagen ausreichend.
Schwinktor
Klassisches «Kipptor» aus einem Stück. Günstig, einfach, aber kein Torantriebs-Standard mehr — schwieriger zu motorisieren.
Garagentorantrieb
Motorisierte Toröffnung ist heute Standard. Einbau nachrüstbar für Sektionaltore (CHF 600–1'200 für Antrieb). Wichtig: Sicherheitsstopp (Lichtschranke) und Notöffnung von innen. Smarte Torantriebe lassen sich per App steuern und zeigen Status.
Torfedern — Sicherheitsrisiko
Torsionsfedern spannen das Gewicht des Garagentors. Bei Bruch kann die Feder unkontrolliert schiessen — gefährlich. Federlebensdauer: ca. 10'000–25'000 Zyklen. Bei Geräusch oder schwerem Öffnen: Fachmann beauftragen, nie selbst reparieren.
In Häusern in Füllinsdorf, die noch alte Schwing- oder Sektionaltore aus den 90er Jahren haben, lohnt eine Überprüfung durch den Fachhändler — defekte Federn sind in der Region regelmässig Ursache für Verletzungen.
Kosten
- Sektionaltor (240×210 cm, gedämmt, elektrisch): CHF 2'500–5'000
- Rolltor: CHF 1'500–3'500
- Antrieb nachrüsten: CHF 600–1'200