Glasfaser ist die schnellste Internetverbindung, die heute möglich ist — und sie wird in der Schweiz schrittweise ausgebaut. Was müssen Hausbesitzer wissen?
FTTH vs. FTTB
FTTH (Fibre To The Home): Glasfaser direkt ins Haus/in die Wohnung. Maximale Geschwindigkeit. FTTB (Fibre To The Building): Glasfaser bis ins Gebäude, dann Kupfer zur Wohnung. Gut, aber etwas langsamer. FTTH ist der Goldstandard.
Hausinstallation
Wenn Glasfaser ins Haus kommt, braucht es ein internes Leerrohr vom Keller (wo der Glasfaser-Einführungspunkt ist) bis zur Wohneinheit. In Neubauten ab 2020 meistens vorhanden. In Altbauten: oft nicht vorhanden und nachrüsten teuer (CHF 500–2'000 je nach Aufwand).
Jetzt vorsorgen
Wer heute renoviert und den Keller öffnet: Leerrohr von Keller zu jeder Etage einlegen. Das kostet bei offenem Bau fast nichts — nachher CHF 1'000+.
Anbieter
Swisscom, Salt, Sunrise/UPC, regionale Werke (EBL, RBK, ewb) bieten Glasfaser an — je nach Region unterschiedlich. In der Region Basel und Basel-Landschaft ist der Ausbau fortgeschritten; in Häusern in Büsserach, Ormalingen oder ähnlichen Gemeinden im Jurafuss läuft der Ausbau schrittweise.
Was Glasfaser ermöglicht
- Symmetrische Geschwindigkeiten (Up und Download gleich schnell)
- Bis 10 Gbit/s möglich (heute meist 1–2 Gbit/s Pakete)
- Sehr geringe Latenz — ideal für Videokonferenzen, Gaming, Homeoffice