Holz im Aussenbereich — Terrassen, Fassaden, Möbel, Pergolen — braucht regelmässige Pflege um lange zu halten. Was muss wann gemacht werden?
Holzarten und ihr Pflegebedarf
Lärche: natürlich harzreich, vergraut schön, geringe Pflege. Robinie: sehr dauerhaft, wenig Pflege. Bangkirai: tropisch, hart, braucht Öl. Teak: Naturöle vorhanden, geringer Pflegebedarf. Fichte/Kiefer: günstiger, braucht regelmässigen Schutzanstrich.
Imprägnierung vs. Lasur vs. Öl
Imprägnierung: dringt tief ein, schützt von innen. Für weiche Hölzer die draussen stehen (Fichte). Lasur: Film auf der Oberfläche, UV-Schutz, Farbpigmente. Alle 3–5 Jahre erneuern. Öl: für harte Tropenhölzer (Bangkirai, Teak). Natürliche Oberfläche, gut reparierbar.
Grauverwitterung
Unbehandeltes Holz vergraut durch UV-Bestrahlung. Kein Strukturschaden — nur Optik ändert sich. Kann durch Schleifen und Neubehandlung wieder aufgehellt werden. Oder: bewusst vergauen lassen (silbergrau, schöne Patina).
Reinigung
Vor jeder Behandlung: reinigen. Hochdruck niedrig (max. 50 bar), Bürstenaufsatz. Mit Holzreiniger-Lösung vorbehandeln. Trocknen lassen (mind. 48 Std), dann behandeln.
In Häusern in Anwil, wo Lärchenfassaden traditionell verbaut sind, wird die Fassade alle 8–10 Jahre mit Holzöl gestrichen — das ist der gesamte Pflegeaufwand für 30 Jahre Holzfassade.