Rollladen und Storen sind in der Schweiz allgegenwärtig — und mechanisch relativ simple Systeme. Was muss man für Wartung und Reparatur wissen?
Typen
Rolladen (Kunststofflamellen): günstig, weit verbreitet. Storen (Aluminiumlamellen oder Stoff): schweizerischer Standard, verstellbare Lamellen lassen Licht durch. Raffstoren (Stoff): eleganter, mehr Licht-Kontrolle möglich.
Antrieb
Gurtantrieb: manuell, mit Gurt am Rahmen. Zuverlässig, günstig, kein Strom. Defekt: Gurt reisst — Ersatz CHF 20–50, selbst machbar. Motorantrieb: elektrisch, Fernbedienung oder Schalter. Komfortabler, aber Elektriker bei Defekt. Motor-Lebensdauer: 15–20 Jahre.
Wartung
Jährlich: Führungsschienen reinigen (Staub, Insekten) und leicht ölen (Silikonöl). Lamellen aussen reinigen (Hochdruck zu stark — max. 30 bar, Bürstenaufsatz). Gurt auf Verschleiss prüfen.
Defekte beheben
Gurt gebrochen: Gurt-Set kaufen (CHF 15–30), selbst tauschen (YouTube-Anleitung). Lamelle gebrochen: Einzellamelle bestellen und tauschen. Motor defekt: Elektriker nötig.
In Häusern in Oberwil BL, wo Storen auf der ganzen Südseite montiert sind, hat ein jährlicher Wartungsservice die Lebensdauer der Antriebe auf über 20 Jahre verlängert — regelmässige Reinigung und Schmierung des Führungssystems.