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Innenraumluft verbessern: Stosslüften, CO₂-Sensor, schadstoffarme Materialien und Luftreiniger.
Innenraumluft verbessern: Was wirklich hilft

Innenraumluft verbessern ist günstiger und einfacher als viele denken. Stosslüften ist das Wichtigste — aber es gibt noch mehr.

CO₂ und Luftqualität

Jeder Mensch atmet CO₂ aus. Im Schlafzimmer mit zwei Personen und geschlossenem Fenster: nach 2 Stunden oft 1'500–2'500 ppm CO₂. Optimal: unter 1'000 ppm. CO₂-Sensor (CHF 30–100) zeigt an, wann gelüftet werden muss.

Stosslüften

3–5× täglich 5–10 Minuten alle Fenster auf. Vollständiger Luftaustausch. CO₂, Feuchte, Gerüche raus, Frischluft rein. Effektiver als Dauerkippstellung.

Schadstoffarme Materialien

VOC aus Farben, Lacken, Bodenbelägen sind die häufigste Schadstoffquelle. Bei Renovation: Farben mit Blauer Engel, Böden mit Emicode EC1+. Besonders wichtig in Schlafzimmern und Kinderzimmern.

Luftreiniger

HEPA-Filter-Luftreiniger entfernen Feinstaub und Allergene (Pollen, Hausstaubmilben). Sinnvoll für Allergiker. CO₂ können normale Luftreiniger nicht filtern.

In Häusern in Arlesheim hat eine Familie mit Hausstauballergie durch HEPA-Luftreiniger und regelmässiges Stosslüften die Beschwerden erheblich reduziert — kombiniert mit Naturfarben ohne VOC.

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