Innentüren werden selten beachtet — bis sie klemmen, quietschen oder nicht mehr schliessen. Wann lohnt es sich, Innentüren zu ersetzen?
Gründe für neue Innentüren
- Türblatt schwindet, Türrahmen verzieht sich — Spaltmass ungleichmässig
- Schallübertragung zwischen Räumen zu hoch
- Modernisierung: veraltetes Design passt nicht mehr zum renovierten Innenraum
- Barrierefreiheit: Türbreite unter 80 cm — für Rollator oder Rollstuhl zu eng
Standardgrössen
Die häufigste Innentürgrösse in der Schweiz: 78.5 × 198.5 cm (Türblatt). Rahmen inklusive: etwa 86 × 205 cm Mauerdurchbruch. Wenn Sie Barrierefreiheit wollen, brauchen Sie mindestens 80 cm Durchgangsbreite, besser 90 cm.
Schallschutz bei Innentüren
Standardinnentüren sind häufig Hohlkastenkonstruktionen mit sehr niedrigem Schallschutz (Rw 20–25 dB). Für Schlafzimmer, Homeoffice oder Wohnungstrennwände empfehlen sich Vollkernfüllungen oder spezielle Schallschutztüren (Rw 37–42 dB).
In Stockwerkseigentumshäusern in Aesch, wo Wohnungen nebeneinander liegen, sind Schallschutztüren zu den Treppenhäusern oft zu wenig beachtet und später teuer nachzurüsten.
Türblatt tauschen ohne Rahmen
Wenn der Zargenrahmen noch gerade und gut ist, kann nur das Türblatt ersetzt werden. Das spart erhebliche Kosten — kein Verputzaufwand, kein Maleraufwand am Rahmen. Voraussetzung: Scharnierpositionen stimmen mit neuem Türblatt überein.
Kosten Innentür
- Einfaches Türblatt: CHF 150–400
- Tür inkl. Zargenrahmen, ohne Montage: CHF 300–800
- Schallschutztür, montiert: CHF 700–1'500
- Schiebetür (platzsparend): CHF 800–2'000