Innentüren sind mehr als Raumtrenner — sie beeinflussen Licht, Schall und Atmosphäre im ganzen Haus. Die Wahl zwischen Holz und Glas ist auch eine Frage des Raumkonzepts.
Holztüren — der Klassiker
Massive Holztüren oder Türen mit Holzkern bieten guten Schallschutz und sind in unzähligen Designs erhältlich. Sie wirken warm, sind langlebig und leicht zu reparieren (schleifen, lackieren). Nachteil: kein Licht durchdringt — der Raum dahinter wirkt dunkler.
Für Schlafzimmer, Badezimmer und lärmintensive Räume (Waschküche, Musikzimmer) ist die Holztür die richtige Wahl.
Glastüren — Licht und Offenheit
Glastüren bringen Licht in innenräume ohne Fenster — besonders wertvoll in Fluren, die keine eigene Lichtquelle haben. Mattglas bietet Privatsphäre bei Lichtdurchlass. Klarglas macht Räume visuell verbunden — gut in offenen Wohnkonzepten.
In modernen Häusern in Muttenz werden heute viele Wohnungstüren mit Glaseinsatz gewählt, um das Tageslicht tiefer ins Gebäudeinnere zu führen.
Schallschutz Glas vs. Holz
Glas überträgt Schall schlechter als dünne Holzplatten — aber besser als Vollholz. Für Schlafzimmer und Badezimmer: Holz. Für Wohnzimmer, Flur, Esszimmer: Glas möglich.
Schiebtüren
Schiebetüren sparen Schwenkraum — ideal für kleine Räume. Wandlaufend (außen) oder wandeingehend (in der Wand versenkend). Wandeingehende Schiebetüren brauchen Planung beim Rohbau — nachträglich schwierig. Kosten: CHF 800–2'500.
Kombilösung
Holztüre mit Glaseinsatz (Seitenstreifen oder oberer Streifen): Schallschutz wie Holz, Licht wie Glas. In vielen Neubauten die bevorzugte Lösung.