Lehmputz ist eines der ältesten Baumaterialien der Menschheit — und eines der umweltfreundlichsten. In modernen Häusern erlebt es eine echte Renaissance.
Warum Lehmputz?
- Reguliert Luftfeuchtigkeit (speichert und gibt ab — bis 70 g/m² möglich)
- CO₂-neutral in der Herstellung
- Keine Lösungsmittel, keine Schadstoffe
- Angenehmes Raumklima (Schlafzimmer, Kinderzimmer)
- Ästhetisch einzigartig — jede Oberfläche ist ein Unikat
Nachteile
- Nicht wasserresistent — für Küche und Bad ungeeignet
- Empfindlicher als Gipsputz (Stösse)
- Teurer als Standardputz
- Nicht überall erhältlich (Spezialanbieter)
Wo verwenden?
Lehmputz eignet sich hervorragend für Schlafzimmer, Wohnzimmer und Innenräume ohne Feuchtigkeitsbelastung. In Kombination mit Holzböden und natürlichen Materialien ein stimmiges Gesamtkonzept.
Anwendung
Lehm wird auf dem Untergrund aufgetragen wie Gipsputz — aber mit anderen Werkzeugen und Techniken. Trocknung dauert länger. Risse beim Trocknen sind normal und können leicht mit Fingerfeuchte wieder glattgerieben werden.
In Häusern in Grellingen, wo Bewohner Wert auf natürliches Raumklima legen, werden Lehmputz und Kalkfarbe kombiniert — das Resultat ist ein Raumgefühl, das man sofort spürt wenn man den Raum betritt.
Kosten
- Material: CHF 15–35 pro m²
- Auftrag durch Fachhandwerker: CHF 60–120 pro m²
- Selbst machen mit Trockenlehmputz: CHF 20–50 pro m² (Material + Werkzeug)