Gartenbeleuchtung verlängert die Nutzungszeit des Aussenbereichs erheblich. Mit der richtigen Planung wird der Garten nachts zum zweiten Wohnzimmer.
Typen der Gartenbeleuchtung
Wegleuchten: Niedrige Leuchten entlang von Wegen. Solar oder verkabelt. Sicherheit und Orientierung. Solar: einfach, kein Kabel, aber unzuverlässig an schattigen Stellen.
Strahler/Uplights: Beleuchten Bäume, Sträucher oder Hausfassade von unten. Dramatischer Effekt. Verkabelt (12V Niedervolt oder 230V direkt).
Terrassenbeleuchtung: Deckenleuchten unter Vordächern, Wandleuchten am Haus, Tischleuchten. Atmosphäre für den Aussenbereich.
Poolbeleuchtung: Unterwasserleuchten — immer 12V Niederspannung, IP68, nur zertifizierte Produkte verwenden.
Planung
Vor dem Verlegen von Kabeln: Plan zeichnen. Kabel in Leerrohren unter Wegen verlegen — so kann später ausgetauscht werden. Aussenverteilung mit FI-Schutzschalter.
Niedervolt vs. 230V
12V-Niedervolt: sicherer (auch wenn Kabel beschädigt), einfacher selbst zu verlegen. 230V: stärker, heller, aber konzessionierter Elektriker nötig.
In Gärten von Häusern in Aesch (BL), wo aufwendige Gartengestaltungen entstanden sind, wird fast ausschliesslich 12V-LED verwendet — energieeffizient und sicher.
Lichtfarbe aussen
2700–3000K (warmweiss) für Atmosphäre. Kein Kaltweiss (5000K+) im Garten — unnatürlich und störend für Nachbarn und Insekten.