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Alternative Heizsysteme: Elektrische Fussbodenheizung, Infrarot, Nachtspeicher — was wofür geeignet ist.
Alternative Heizsysteme: Was lohnt sich wann?

Elektrische Fussbodenheizung, Heizmatten, Infrarotheizung — alternative Heizsysteme haben ihren Platz. Aber was ist wofür geeignet?

Elektrische Fussbodenheizung

Dünn (3–6 mm), einfach einzubauen (Heizmatte unter Bodenbelag). Ideal für kleine Flächen: Bad, Küche. Als Hauptheizung in der Schweiz nicht wirtschaftlich (Strom teuer). Als Zusatzheizung in einzelnen Räumen: sinnvoll und komfortabel.

Infrarotheizung

Heizplatten oder -paneele werden an Wand oder Decke montiert. Wärmt Objekte direkt (Strahlungswärme), nicht die Luft. Sehr schnelles Aufheizen, kein Luftumwälzen (gut für Allergiker). Nachteil: Strom als Energie — hohe Betriebskosten als Hauptheizung.

Als Ergänzungsheizung (Homeoffice, Arbeitszimmer, das selten genutzt wird): sinnvoller Einsatz. Nur wenn gebraucht einschalten.

Elektro-Heizkörper

Mobil, günstig in der Anschaffung, teuer im Betrieb. Für kurzfristige Notfälle (Heizung defekt) geeignet. Nicht als Dauerlösung.

Elektro-Nachtspeicher (Vintage)

Wurden in den 70er Jahren verbreitet eingebaut — laden nachts bei günstigem Strom, geben tagsüber Wärme ab. Heute energetisch und elektrisch oft veraltet. Entsorgung bei Sanierung: Asbestverdacht prüfen (alte Modelle).

In Häusern in Rothenfluh, wo noch Nachtspeicheröfen aus den 70ern vorhanden sind, ist die Sanierung überfällig — energetisch und aus Sicherheitsgründen.

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