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Hausfassade aufwerten: Anstrich, Verputzsanierung, WDVS oder Holzverkleidung — was bringt was und was kostet es.
Hausfassade aufwerten: Welche Massnahme bringt was?

Die Fassade ist das Gesicht des Hauses — und gleichzeitig der erste Schutz gegen Wetter. Wie wertet man sie optisch und baulich auf?

Frischer Anstrich

Günstigstes Mittel für maximale Wirkung. Farbe wählen die zum Haus passt (Stil, Nachbarschaft, Gemeinderegelung beachten). Kosten für Zweifamilienhaus: CHF 8'000–20'000 inkl. Gerüst und Malerarbeiten.

Verputz sanieren

Risse, abgeplatzter Putz, morscher Unterputz: vor dem Anstrich sanieren. Sonst Anstrich hält nicht. Kosten Verputzsanierung + Anstrich: CHF 60–120 pro m².

WDVS (Wärmedämmverbundsystem)

Fassade dämmen und gleichzeitig neu verputzen: zwei Fliegen mit einer Klappe. Energetische Verbesserung und optische Aufwertung. Kosten: CHF 120–200 pro m². Förderung möglich.

Holzverkleidung

Fassade verkleiden mit Holz, WPC oder Aluminium-Paneelen. Komplett veränderter Charakter. Gut für Anbauten oder Teilbereiche. Schafft moderne Optik ohne Komplettsanierung.

Balkone und Eingangsbereiche

Neue Balkonbrüstung, neues Vordach, neue Haustüre: kleine Teile mit grosser Wirkung. Oft günstiger als Gesamtsanierung und optisch ebenfalls wirksam.

In Häusern in Oltingen wurde die Fassadenaufwertung in zwei Etappen gemacht: Erst Anstrich und Storen (Jahr 1), dann WDVS (Jahr 5). Jede Etappe brachte sofortigen sichtbaren Nutzen.

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